News & Tipps

Online Ratgeber, News und Tipps

Gefahrenherde bei Bio Ethanol Kaminen Teil 2

Eine Verpuffung ist bei einem Bioethanol Kamine nur dann zu erwarten, wenn sich die Ethanol Gase entzünden können. Aus diesem Grund sollte eine Grundregel beim sicheren Betrieb von Bioethanol Kaminen beachtet werden:  Es darf zu keinem Zeitpunkt Brennstoff in noch heiße oder brennende Kamine eingefügt werden. Wenn dieser Grundsatz missachtet wird, kann es zu einer Verpuffung der Gase kommen.

Das Gerät selbst stellt einen wichtigen Faktor für die Gewährleistung eines sicheren Betriebes des Bioethanol Kamines dar. Aus diesem Grund sollte man bei der Auswahl des Bioethanol Kamines auf namhafte Hersteller achten. Zudem sollte bei der Auswahl des Kamines darauf geachtet werden, dass man nach Möglichkeit einen Kamin erwirbt, der über eine zweite Auffangwanne verfügt, sodass Ethanol bei einem Auslaufen zurückgehalten werden kann. Um einen größtmöglichen Schutz vor Verpuffungen bieten zu können, zeichnen sich moderne Bioethanol Kamine durch Sicherheitsbrenner aus, die einen besonders sicheren Betrieb des jeweiligen Kamines gewährleisten.

Grundsätzlich ist es möglich, Bioethanol Kamine auf Tapeten oder an Holzwänden zu betreiben. Zu diesem Zweck bieten verschiedene Kamine heutzutage beispielsweise eine separate Aufhängevorrichtung, bei der man zwei schmale Hohlräume vorfinden kann. Beide Hohlräume sind sowohl nach unten als auch nach oben hin offen, sodass jederzeit Luft durch diese zirkulieren kann. Durch diese spezielle Vorrichtung kann nur ein Minimum an Wärme an der Rückwand entstehen. Wenn man beabsichtigt, Bioethanol Kamine an Holz oder auf Tapeten zu verwenden, sollte man bei der Auswahl des Modelles darauf achten, dass diese für einen entsprechenden Aufstellort geeignet sind.

Bei starken Stößen ist es möglich, dass freistehende Bioethanol Kamine ins Schwanken geraten können, wenn diese nicht fest fixiert sind. Hierbei kann es im schlimmsten Fall zu einem Herausschwappen von geringen Mengen an Ethanol kommen. Von dieser Sorge befreit sind alle Personen, die über einen Kamin mit integriertem Sicherheitsbrenner verfügen.

Eine Verbrennungsgefahr bei einem Bioethanol Kamin besteht grundsätzlich für unvorsichtige Kinder oder Tiere. Dies verhält sich jedoch bei sämtlichen offenen Holzkaminen ähnlich. Befinden sich Tiere oder Kinder im Haushalt, sollte man sich möglichst für Modelle entscheiden, die einen entsprechenden Schutz vor Verbrennungen bieten können. Hierzu sind Wandkamine zu zählen, die hochgehängt werden können. Ebenso eignen sich Kamine, wenn diese beispielsweise über einen Brennraum verfügen, der von Tieren respektive Kindern nicht erreicht werden kann oder aber wenn der Kamin über ein Schutzglas verfügt, das die Flamme verdeckt.

Nach der Anschaffung des Kamines empfiehlt es sich in jedem Fall, zu prüfen, ob sowohl die Auffangwanne als auch der Brenner an sich dicht sind. Hierzu sollten beide mit Wasser befüllt werden. Nach Ablauf von etwa 15 Minuten sollte man kontrollieren, ob Wasser aus einem der beiden Behälter austreten konnte. Auf diese Maßnahme sollte man jedoch in jedem Fall verzichten, wenn der Kamin über einen Sicherheitsbrenner verfügt, da dieser durch das Befüllen mit Wasser unter Umständen unbrauchbar werden kann.

Kommentare sind deaktiviert.