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Kaminofen Ratgeber – Tipps für die Kaufentscheidung

Kaum etwas anderes steht derart für ein behagliches Wohnklima wie ein Kaminofen. Handelte es sich bei einem Kaminofen früher noch um ein unverzichtbares Accessoire, mit dem lebenswichtige Wärme in der kalten Jahreszeit produziert werden konnte, so handelt es sich heutzutage bei Kaminöfen mehr und mehr um ein Lifestyle Produkt. Immer top in Form, agil und mobil kann ein Kaminofen mit gewagten Outfit Trends setzen, verliert jedoch niemals seinen funktionalen Nutzen als Wärmespender.

Über lange Zeit waren Kaminöfen für all jene Personen unverzichtbar, die sich aus Kosten- oder Platzgründen keinen Heizkamin oder Kachelofen bauen wollten. Mittlerweile ist ein Kaminofen jedoch keineswegs mehr ein Lückenfüller, sondern ein gefragtes Accessoire, um das Wohnzimmer funktionell und zugleich optisch zu perfektionieren.

Durch eine verglaste Feuerraumtür wird es möglich, dass der Betreiber jederzeit den Blick auf lodernde Flammen genießen kann. Darüber hinaus besteht der Genuss eines heutigen Kaminofens auch in der Tatsache, dass im Vergleich zu einer offenen Flamme ein bedeutend höherer Wirkungsgrad bei einem gleichzeitig niedrigerem Ausstoß von Schadstoffen erreicht werden kann. Während ein offenes Feuer im Kamin einen Wirkungsgrad von lediglich maximal 25 % erreichen kann, liegt dieser Wert bei einem Kaminofen mit geschlossenen Türen bei bis zu 80 %. Vergleichbar mit einem Warmluftofen handelt es sich bei einem Kaminofen um eine Wärmequelle, die vorwiegend Konvektionswärme erzeugt. Zwischen der Verkleidung und dem Innenkörper des Ofens befinden sich verschiedene Luftkanäle, in die kühle Raumluft einströmen kann, sich erwärmt und im Anschluss wieder dem jeweiligen Aufstellungsraum zugeführt werden kann. Warmluftgebläse sind bei einem Kaminofen somit in aller Regel überflüssig.

Heutzutage lassen sich zwei verschiedene Bauarten im Bereich der Kaminöfen voneinander unterscheiden: Bei Kaminöfen der ersten Bauart findet man selbstschließende Feuerraumtüren vor, sodass ein Schornstein grundsätzlich mehrfach belegt werden kann. Kaminöfen der zweiten Bauart hingegen sind für einen Betrieb mit offenem oder geschlossenem Feuerraum konzipiert. Diese müssen im Gegensatz zu Kaminöfen der ersten Bauart an einem eigenen Schornstein angeschlossen werden.

Bei einem Kaminofen der zweiten Bauart kann die Feuerraumtür geöffnet werden, sodass man das Gefühl eines offenen Kamins im eigenen Wohnzimmer haben kann. Wenn nur noch Glut übrig ist, kann die Tür wieder geschlossen werden, was sich auch durch den Vorteil auszeichnen kann, dass ein geringeres Maß an aufgeheizter Zimmerluft ungenutzt aus dem Kamin entflieht.

Der Feuerraum von einem Kaminofen ist in aller Regel mit einem Feuerrost und einem hierunter liegendem Aschekasten ausgerüstet. Dies bringt es mit sich, dass neben Holz auch Braunkohlebriketts oder Steinkohlebriketts als Brennmaterial verwendet werden können. Für Letzteres müssen jedoch zusätzlich eine Rostmulde und ein Rostkorb vorhanden sein.

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