News & Tipps

Online Ratgeber, News und Tipps

Wie viel Auto braucht der Bürger?

Die Abhängigkeit vom Auto nimmt zunehmend bedenkliche Züge an. Obwohl die Spritpreise ständig steigen und kein Ende in Sicht ist, scheint das der Nachfrage nach flotten Straßenflitzern  keinen Abbruch zu tun. Es ist auch immer wieder interessant festzustellen, dass viele Mini Jobber ohne Auto ihrem kärglich bezahlten Mini Job gar nicht nachgehen könnten. Erst bei dem zweiten bleibt dann vielleicht etwas übrig. Selbst der Kleinwagen, der mit fünf Litern Treibstoff, oder gar noch weniger auskommt, ist ein monatliche Unkostenbeitrag unter 150 € kaum realistisch. Das heißt also, für mindestens eine Woche Arbeit, die für den Mini Job abzuleisten ist, bleiben höchstens 250 € übrig. Es scheint vielen nicht richtig klar zu werden, welche Unkosten das geliebte Auto wirklich verursacht. Denn neben der Anschaffung und der Spritpreise, schlagen schließlich auch KFZ-Steuer und Haftpflicht noch mehr oder weniger kräftig zu Buche.

Der Grad der Motorisierung ist bedenklich

In vielen solcher Fälle wird der Grund für den Mini Job wohl darin begründet liegen, ein eigenes Auto fahren zu können. Angesichts der Umweltbelastung, die durch Autos und vor allem, bei der Autoproduktion verursacht werden, wäre diesbezüglich so langsam ein Umdenken angesagt. Es ist immer wieder davon die Rede, dass in Zukunft um Trinkwasser Kriege geführt werden. Für jedes neue Auto werden im Produktionsprozess fast eine halbe Millionen Liter wertvolles Wasser verunreinigt. Spätestens an dieser Stelle dürfen gewisse Glaubenssätze in Frage gestellt werden. Wenn neben den Autos in der Doppelgarage auch noch zwei weitere im Hof stehen, dann ist der Grad der Motorisierung innerhalb der Familie unbedingt auf den Prüfstand zu stellen.

Bewusstes Autofahren und weniger Umweltbelastung

Was Mobilität und die Rolle vom Auto angeht, so sind kurz- und mittelfristig keine signifikanten Veränderungen, aber Verbesserungen möglich. Ein guter Anfang wäre es, den fahrbaren Untersatz nicht unbedingt als Statussymbol zu verherrlichen. Bei effektiver Nutzung, beispielsweise durch Fahrgemeinschaften und durch die Unterlassung sinnlose Fahrten, wären schon bemerkenswerte Verbesserungen und erheblich gerinere Umweltbelastung möglich. Autos mit einem Brennstoffbedarf von 3 Litern und weniger, sind bei dem heutigen Stand der Technik ohne weiteres möglich. Bei einem solchen Verbrauch sind auch die Spritpreise weniger schmerzhaft.

Kommentare sind deaktiviert.