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Ölförderung

Die sogenannte Ölförderung findet in verschiedenen Ländern und auch auf verschiedene Weise statt. Die größten Förderungen des Öls findet man in Russland, Saudi-Arabien, in den USA, im Iran, China, Mexiko, Kanada, in Norwegen und noch anderen Staaten. Die Ölförderung gehört zu den fossilen Energiequellen. Im Gegensatz zu regenerativen Energiequellen (z.B. das Sonnenlicht für Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung) ist dieser Rohstoff begrenzt.

Die verschiedenen Arten der Ölförderung

Um Öl zu gewinnen, kann man sich verschiedener Arten bedienen. Oftmals ist es so, dass die Ölförderung in Gewässern, wie z. B. der Ostsee stattfindet. Dort werden dann sogenannte Bohrinseln erschlossen. Sehr selten ist es auch so, dass das Erdöl direkt aus der Erdkruste nach oben sickert.

Neben der Ölförderung, die in Gewässern stattfindet, gibt es noch diese, die man aus dem sogenannten Öl Sand gewinnen kann. Diesen findet man in den Erdschichten. Des Weiteren gibt es den Ölschiefer, aus dem man Öl gewinnen kann. Jede dieser Ölförderungen hat sein spezielles Verfahren. Bevor man mit der Ölförderung beginnt, muss man sich das jeweilig beste Verfahren auswählen und dieses genau durchkonzeptionieren. Erst dann kann mit dem Bau sogenannter Lagerstätten begonnen werden.

Die Stationen der Ölförderung

Die eigentliche Förderung gliedert man in verschiedene Stationen. Zunächst findet die Primärförderung statt. Diese sagt aus, dass das Öl ohne künstliche Maßnahmen aus der Erde gepumpt werden kann. Hierfür muss der Druck aber hoch sein.

Dann gibt es die Sekundärförderung. Diese ist dann notwendig, wenn der Druck der jeweiligen Lagerstätte sinkt. Dann gibt es noch die Tertiärförderung. Hierzu werden besondere Maßnahmen ergriffen, um über die ersten Stufen hinaus noch Öl gewinnen zu können. Und als letzte Ölförderung gibt es noch die sogenannte Off-shore-Förderung. Hiermit meint man die Ölförderung in Tiefengewässern. Bei der Ölförderung, die in Tiefengewässern stattfindet, können sich verschiedene Schwierigkeiten auf tun. Zur Erschließung dieser Lagerstätten bedarf es meist einer sogenannten Bohrplattform. Solche Risiken bei Tiefseebohrungen können sich Beispiel der Untergang einzelner Ölplattformen sein. Dadurch wird das Gewässer und die Küsten verschmutz, wodurch Tiere verenden und die Küsten für Menschen nicht mehr nutzbar werden. Es ist unter Wasser sehr schwer, Bohrungen genau durchzuführen. Wenn mal ein Leck in einem der Bohrlöcher ist, wird es sehr schwer werden, dieses in geringer Zeit wieder zu reparieren. Kein Mensch kommt so tief unter die Meeresoberfläche. Hierzu werden dann ferngesteuerte U-Boote benötigt. Zu einem Risikofaktor gehört vor allem der Druck in den Lagerstätten der Ölförderung.

Vor- und Nachteile der Ölförderung

Bei der Ölförderung geht es um einen der wichtigsten Energieträger. Er wird im Wesentlichen zu Heizzwecken, z.B. durch eine Ölheizung, verwendet. Der Verbrauch des Erdöls ist sehr hoch. Für die Ölförderung gibt es positive sowie auch negative Aspekte. Zu den positiven zählen in erster Linie der flüssige Zustand des Öls sowie die große Reichweite seines Vorkommens. Durch den flüssigen Zustand ist das Öl kaum ersetzbar.

Diesen wenigen Vorteilen stehen aber einige Nachteile gegenüber. Zu denen gehören unter anderem, dass es eine sehr hohe Treibhausgasemission hat. Des Weiteren ist die Reserve der Ölförderung begrenzt, es ist somit ein endliches Rohprodukt. Die Ölförderung kann auch nicht flächendeckend vollzogen werden, da das Öl nicht überall ausreichend vorhanden ist. Somit sind manche Staaten von anderen abhängig. Bei der Ölförderung ist es auch so, dass eine hohe Umweltbelastung vorhanden ist. Der Energieaufwand ist auch erheblich hoch.

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